Reisetagebuch
C-EM Wolfsberg 2007

11. August 2007

Anreisetag. Der Tag beginnt früh. Zu früh für Flo. Aber egal. Wir wollen ja nicht stundenlang im Stau stehen. Der Plan zum Frühstück „Megg-Egg“ zu genießen, wird uns schon am Parkplatz des Mc Donalds Europabrücke verdorben. Da stapeln sich schon um diese frühe Morgenstunde tausende (ein oder zwei mehr oder weniger) Autos. Na ja – egal.
Die Fahrt an sich ist angenehm. Es regnet zwar immer wieder, aber Flo hat dieses Jahr während der Footballsaison der Kampfmannschaft schon genug Kilometer gemacht und ist ein richtig guter und sicherer Fahrer.
Vor dem Tauerntunnel wird unsere Fahrt kurzzeitig unterbrochen. Zeit für mich, mein neu erworbenes Signalhorn auszupacken und einmal ordentlich hinauszuröhren. Es funktioniert schon recht gut. Nur noch ab und zu klingt es wie das Röhren einer kranken Elchkuh. Bin schon gespannt, was die Beerleader dazu sagen werden.
Flos angenehmer Fahrstil führt dazu, dass ich dann ein Stück der Strecke einfach verschlafe.
Die Pension Deixelberger bei der wir die nächsten Tage verbringen werden, ist über sich windende Bergwege (Straße würde ich dazu nicht sagen) zu erreichen. Idyllisch liegt es oberhalb von Wolfsberg.
Soweit so gut. Nach dem einchecken machen wir uns auf die Suche nach dem Stadion. Da Wolfsberg eine recht kleine Stadt ist, stellt es kein allzu großes Problem dar, den Austragungsort der EM zu finden. Aber das Training des serbischen und des österreichischen Nationalteams sind erst für den späten Nachmittag angesetzt. Zeit für uns etwas zu essen zu organisieren. Aber wie sich herausstellt, ist das in Wolfsberg am Samstagnachmittag gar nicht so einfach. Letztlich landen wir im SB-Restaurant vom Merkur.
Am Abend dann ist es soweit. Die Teams treten an und trainieren. Leichte unterschiede bei den Trainingsmethoden sind schon auszumachen. So setzte es bei den Serben schon einmal eine leichte „Gnagg-Watschn“ für eine aus Sicht des Trainers nicht gute Leistung.
Am Abend ist der offizielle Empfang und die Vorstellung des Nationalteams angesagt. Im Orpheum, einer netten Open-Air-Bar direkt in der Stadt. Es ist ein netter Empfang – auch wenn die Beleuchtung mehr als Augenfeindlich ist.
Da wir mit den Gewinnbons kein Glück haben und weder Eintrittskarten noch eins der signierten Trikots gewinnen, treten wir die Fahrt zu „unserem“ Bauernhof an.